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IPK-Wissenschaftler finden den Schlüssel zum umfassenden Gen-Pool des Roggens

Seeland, den 23.04.2021

IPK lädt Schülerinnen und Schüler zum Online-Talk 
„Crops4Future“ ein 
Gatersleben, 15.04.2021 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des LeibnizInstituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) suchen den direkten Austausch mit Schülerinnen und Schülern - das ist das Anliegen des Projekts „Crops4Future“. Per Online-Talk soll über die Produktion von Lebensmitteln, pflanzlichen Rohstoffen und aktuelle wie auch künftige Fragen rund um die Pflanzenforschung diskutiert werden. Es geht darum, wie wir ohne Erdöl und Kohle die Wirtschaft grüner machen - und die Landwirtschaft noch produktiver und gleichzeitig umweltschonender. Das Zauberwort heißt Bioökonomie. 
Die Jugendlichen sind eingeladen, ihre Vision einer zukunftsfähigen Landwirtschaft mit kreativen Videos vor- und zur Diskussion zu stellen. Diese können spontan oder in vom IPK begleiteten Projektwochen entstehen. Parallel demonstrieren IPK-Expertinnen und Experten mit Einspielervideos ihre Motivation zur Forschung. Lernende und Forschende werden sich in der zweiten Jahreshälfte in online gestreamten Live-Talks austauschen und diskutieren.   
Der bioökonomische Wandel nimmt immer mehr Fahrt auf und betrifft zahlreiche Bereiche. 
Ausgangspunkt der Bioökonomie jedoch ist die Landwirtschaft, denn Pflanzen sind unsere Lebensbasis. Sie ernähren und kleiden uns, wir verwenden sie als Medizin, Kosmetik und als Quelle erneuerbarer Energie, nachwachsender Roh- und Baustoffe. Doch das alleine reicht nicht: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben auch das Ziel, dass die Agrarproduktion künftig nicht nur sicherer und effektiver, sondern auch umweltschonender wird. Nur so erhalten wir unsere Lebensbasis und schützen die Artenvielfalt und das Klima. 
Viele Akteure haben eigene Vorstellungen und Ziele, auf welchem Weg und mit welchen 
Mitteln dieser Wandel hin zur Bioökonomie umgesetzt werden soll. Was heute von Politik, 
Wissenschaft und Wirtschaft auf den Weg gebracht wird, ist morgen die Welt der nächsten Generation. „Aus diesem Grund finden wir es als Forschende wichtig, mit jungen Menschen über unsere Arbeit ins Gespräch zu kommen, Ideen auszutauschen und uns auch Kritik oder 
Lob anzuhören“, sagt Dr. Jens Freitag, Leiter des Projektes „Crops4Future“ und Leiter der 
Geschäftsstelle des IPK. „Umgekehrt möchten wir zeigen, welche entscheidende Rolle die Pflanzenforschung für die Umwandlung unserer Wirtschaft zu einer Bioökonomie einnimmt. 
Und vielleicht machen wir ja auch neugierig auf Forschung - 
Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sind immer willkommen!“ 
Bei „Crops4Future“ können Schülerinnen und Schüler deutlich machen, was ihnen beim 
Thema Klima- und Naturschutz sowie Ernährung wichtig ist und was das für die Landwirtschaft der Zukunft bedeuten könnte. Mit kreativen Videos sollen sie ihre Anliegen einem größeren Publikum vorstellen.   
 
Pressemitteilung  
 
      
Projektleitung  
Dr. Jens Freitag Tel.: +49 39482 5427   
 
Medienkontakt 
Christian Schafmeister Tel. +49 39482 5461